Malek Moubid

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AMBULANTE OPERATIONEN

Unsere operativen Leistungen

 

 

 

 

Bei Erkrankungen und Beschwerden im Bereich der Augenheilkunde, gibt es vielfältige Operationsmöglichkeiten. Der medizinische Fortschritt erlaubt es inzwischen, viele Eingriffe - die noch vor wenigen Jahren mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden waren - ambulant durchzuführen. Diese Eingriffe sind in der Regel weniger schmerzhaft und mit einer kürzeren Genesungszeit verbunden.

 

 

 

 

 

  Lidchirurgie

 

Die Augenregion prägt wesentlich das Aussehen und das äußere Erscheinungsbild des Menschen. Klare Augen ohne störende Falten vermitteln Freundlichkeit, Frische und Aufmerksamkeit. Im Laufe eines Menschenlebens verliert die Lidhaut ihre Elastizität. Schlupflider im Bereich des Oberlids und Tränensäcke im Unterlidbereich sowie Faltenbildung können die Folge sein. In extremen Fällen werden durch die herabhängende Haut sogar das Gesichtsfeld und damit das Sehvermögen eingeschränkt.

 

Eine Augenlid-Korrektur kann die beschriebenen Probleme beheben. Störende Tränensäcke und Schlupflieder lassen sich entfernen. Dabei wird zum Beispiel überschüssiges Fett und faltenbildende Haut entfernt, die verschwollene obere Augenlidpartie sowie übermäßige Haut an den Tränensäcken werden korrigiert.

 

Die kleine Augenlidchirurgie wird mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Durch solch einen kleinen fachgerechten Eingriff ist es möglich, die Attraktivität des Augenbereiches zurückzugewinnen.

 

 

 

 

 

 

  Grauer Star

 

Der Graue Star ist vorwiegend eine Erkrankung, die erst nach dem 60. Lebensjahr auftritt. Er ist der häufigste Grund für schlechteres Sehen im Alter. Geheilt werden kann ein Grauer Star mit Medikamenten nicht. Doch kann in den meisten Fällen durch eine kleine Operation die Sehkraft wieder hergestellt werden. Die getrübte Linse wird hierbei gegen eine neue klare Kunstlinse ausgetauscht.

 

Eine Staroperation zählt mittlerweile zu den häufigsten und sichersten Operationen überhaupt. Die Komplikationsrate ist sehr gering. Operiert wird in der Regel immer nur ein Auge, das Zweite folgt dann später. Die Operation ist schmerzlos und ohne Belastung. Vorher erfolgt eine umfassende Untersuchung und Beratung.

 

Eine Verbesserung des Sehens tritt meist schon einen Tag nach der Operation ein. Doch wird die endgültige gute Sehschärfe meist erst etwas später erreicht. Bei der Voruntersuchung werden die Werte der neuen Linse zwar genau berechnet, doch ist in der Regel auch weiterhin eine Brillenkorrektur für die Nah- oder Fernsicht erforderlich.

 

Häufig kann es Wochen oder Monate nach der Star-Operation noch einmal zu einer allmählichen Sehverschlechterung kommen. Diese Erscheinung nennt man Nachstar. Ohne erneute Operation werden diese Trübungen mit einem Laser endgültig beseitigt.

 

 

 

 

 

 

  Lasertherapie

 

In unserer Praxis verwenden wir verschiedene Lasergeräte (Argonlaser, YAG-Laser und Diodenlaser) nach neuestem technischem Standard. Die Einsatzgebiete sind vielfältig und die Behandlungen in der Regel schmerzarm. Neben der Beseitigung des sogenannten Nachstars kann der Laser auch zur Augendrucksenkung im Rahmen einer Glaukombehandlung eingesetzt werden.

Auch bei krankhaften Veränderungen an der Netzhaut, ausgelöst z. B. durch Diabetes oder Bluthochdruck, erzielen wir mit dem Laser gute Erfolge. Bei der Lasertherapie werden die geschädigten Anteile der Netzhaut verödet. Je früher eine solche Therapie begonnen wird, umso besser. Daher sollten Diabetiker und Hypertoniker regelmäßig ihre Augen fachärztlich untersuchen lassen.

Die Abkürzung “Laser” steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Das bedeutet so viel wie: Lichtverstärkung durch angeregte Strahlung. Laser ist eine besondere Form verstärkten Lichtes. Es entsteht durch Bündelung gleichgerichtet schwingender Lichtstrahlen. Diese sind so stark, dass sie sogar Gewebe durchtrennen können.

 

Diabetische Netzhauterkrankung

 

Allein in Deutschland erblinden durch Diabetes jährlich über 6000 Menschen neu. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung eines evtl. Diabetes ist daher dringend empfehlenswert und kann entscheidend für weitere Behandlungsmöglichkeiten sein.

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Regulierung des Zuckerhaushaltes im Körper gestört ist. Durch den konstant hohen Blutzuckerspiegel bei Betroffenen, gefördert durch Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen, können Organe langfristig geschädigt werden. Insbesondere sind davon die Augen oder Nieren betroffen. Diese Schäden beruhen meist auf der Erkrankung kleinster Blutgefäße. Diese befinden sich auch auf der Netzhaut und können bei Beeinträchtigung anfangen zu bluten. Die Folgen: eine erhebliche Minderung der Sehkraft oder im schlimmsten Falle sogar die Erblindung. Da ein Diabetes oft nicht früh genug erkannt wird, empfehlen wir Ihnen eine regelmäßige Diabetes-Vorsorge zu Ihrer Sicherheit. Eine Untersuchung des Augenhintergrundes und damit der Netzhaut gibt rechtzeitig Aufschluss über krankhaft bedingte Unregelmäßigkeiten.

Heute ist es jedoch möglich, die Netzhaut mit einem modernen Laser (Argonlaser) völlig unblutig und schmerzarm zu behandeln. Die Vorgehensweise ist, vereinfacht ausgedrückt, dass der Laser mangeldurchblutete und krankhafte Teile der Netzhaut verödet, damit die gesunden Bereiche besser versorgt werden können. Dadurch wird auch die Neubildung krankhafter Gefäße gestoppt. „Undichte Netzhautareale“ können zudem gezielt abgedichtet werden.

 

Behandlung des Nachstars

 

Häufig kann es Wochen oder Monate nach der Star-Operation noch einmal zu einer allmählichen Sehverschlechterung kommen. Diese Erscheinung nennt man Nachstar. Ohne erneute Operation werden diese Trübungen mit einem Laser endgültig beseitigt, gutes Sehen ist dann sofort wieder möglich.

 

Laserbehandlung beim Glaukom (SLT)

 

Ein Glaukom (Grüner Star) geht oft mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher. Grund dafür ist in den meisten Fällen eine Störung (Blockierung) des Kammerwasserabflusses. Man spricht dann von einem Offenwinkel- oder Weitwinkelglaukom, welches mit über 90 Prozent als die häufigste Erkrankungsform gilt. Wenn der Augeninnendruck durch Medikamente nicht ausreichend abgesenkt oder die Medikamente nicht vertragen werden, kann als Alternative eine Behandlung mit SLT in Betracht gezogen werden.

 

Die Abkürzung SLT steht für Selektive Laser Trabekuloplastik – eine hoch wirksame Lasertherapie, die den erhöhten Augeninnendruck reduziert.

Durch spezielle grüne Laserlichtimpulse kann die Laserenergie gezielt auf die Pigmentzellen im Auge gerichtet werden, dadurch wird ein körpereigener Selbstheilungsprozess in Gang gesetzt. Die betroffenen Zellen erneuern sich und das Kammerwasser kann schließlich wieder ungehindert abfließen. Bei dieser nicht-invasiven Therapie wird das umliegende Gewebe geschont. Der Eingriff ist schmerzlos und dauert nur wenige Minuten.

 

Laserbehandlung bei Netzhautrissen

 

Bei Netzhautrissen oder -löchern kann man mittels Laser verhindern, dass es zu einer Ablösung der Netzhaut kommt. Durch die thermische Wirkung des Lasers kann man die Netzhaut wieder an die darunter liegende Aderhaut und Lederhaut „heften“.

 

 

 

 

 

 

  Intravitreale Injektionen

 

Bei der feuchten Form der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) wachsen abnorme Blutgefäße in die Stelle der Netzhaut, mit der wir am schärfsten sehen, die Makula (der gelbe Fleck). Die empfindlichen Sinneszellen werden dadurch zerstört. Mitverantwortlich für das unkontrollierte Wachstum der Blutgefäße ist ein körpereigener Botenstoff. Zur Behandlung der feuchten AMD werden daher unter örtlicher Betäubung Medikamente in den Glaskörper injiziert, die diesen Botenstoff blockieren und so eine Hemmung des Gefäßwachstums und eine Netzhautabschwellung bewirken. Um Schmerzen zu vermeiden wird Ihr Auge vor der Injektion örtlich betäubt. Damit das Medikament langfristig wirken kann, sollte die Injektion in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

 

Bitte beachten Sie, dass einige dieser Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet werden. Das Honorar berechnet sich dann nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

 

 

 

 

 

 

Fragen Sie uns...

Auch wenn viele Operationen am Auge für uns Routineeingriffe sind, so wissen wir doch, dass es für unsere Patienten nie etwas Alltägliches ist.

Deshalb steht Ihnen das Praxisteam gerne für Fragen zur Verfügung.

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